MIZZIPALUMI – wahntäglicher normalsinn

Archiv · Impressum

Unterwegs

Lichtermeer

9. April 2018 von Robert Louis Griesbach

Der schönste Ausblick auf Paris. Nein, nicht vom Eiffelturm, sondern vom Tour Montparnasse. Bis Etage 56 fährt der Aufzug, die restlichen zwei Etagen muss man zu Fuß erklimmen. Und Ellenbogen braucht man, um ruppige Reisegruppen aus China oder Korea zu überstehen. Bis zum Jahr 2011 war das Hochhaus das höchste Gebäude in Frankreich. Es wurde von 1969 bis 1973 vom Architekten Roger Saubot auf dem Gelände des 1965 abgerissenen ersten Bahnhofs Montparnasse errichtet. Zur einen Seite kann man den Montmartre-Hügel mit Sacré Coeur, auf der anderen Seiten den Eiffelturm und das Marsfeld sehen. Zudem sieht man auch die Kathedrale Notre Dame, das Centre Pompidou und den Triumphbogen. Auf der Aussichtsplattform selbst gibt es sogar eine Champagnerbar mit Sitzgelegenheiten, die sich vor allem bei sommerlichen Temperaturen zum Verweilen anbietet. Mit Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris wird in der französischen Hauptstadt vieles renoviert und modernisiert. So erhält auch der Tour Montparnasse ein komplett neues Erscheinungsbild. Ab 2019/20 finden vierjährige Renouvierungsarbeiten statt, die kurz vor Olympia 2024 abgeschlossen sein sollen. Dann erhält der Turm eine neue Fassade, Wintergärten auf allen Stockwerken, grüne Balkone und ein 18 Meter hohes „Gewächshaus“.

Teilen auf Facebook · Telegram · Twitter