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Unterwegs

Lamas und Wolkenkratzer

15. April 2017 von Robert Louis Griesbach

Einst arbeiteten in den Londoner Docklands tausende Männer und löschten die Schiffe. Als wichtiger Umschlagplatz wurden die Docks im Zweiten Weltkrieg bombardiert, neue Häfen themseabwärts läuteten später den endgültigen Niedergang ein. Die Docks verfielen, neue Konzepte mussten her. Obwohl recht schnell der Wunsch entstand, das Stadtgebiet neu zu entwickeln, dauerte es fast zwei Jahrzehnte, bis die Arbeiten begannen. Die Entwicklung mit einem starken Fokus auf Unternehmen, die finanziell angelockt wurden, waren nicht unumstritten. Um das Gebiet infrastrukturell zu erschließen, wurde die fahrerlose Hochbahn Docklands Light Railway sowie der Flughafen London City eröffnet.

Doch die Docklands sind nicht nur ein Ort der Bankenhochhäuser. Es gibt dort auch Parks und Freilandgehege mit Tieren, sodass Großstadtkinder Schafe, Pferde, Lamas und viel mehr mal live und in Farbe sehen können. Ein Hauch von Lübars oder Dahlem-Dorf an der Themse.

 

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